Katrin Lechler

Berichte und Reportagen

27. Juni 2014
von Katrin Lechler
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Ene mene Muh und raus bis du!

Seit Kroatien in die EU aufgenommen wurde, geht es dem Nachbarland Bosnien-Herzegowina wirtschaftlich noch schlechter: Es darf keine Milch-und Fleischprodukte mehr exportieren – weil es die hohen Anforderungen der EU nicht erfüllen kann. Ein Ortstermin in der nordbosnischen Stadt Gradiska, wo ich mit Schülern, Markthändlern und einem Lebensmittelveterinär gesprochen habe, Sendetermin: 30. Juni 2014, Deutschlandradio Kultur.

Grenzübergang Gradiska_HR_Mai 2014_Katrin Lechler

 

27. Juni 2014
von Katrin Lechler
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Esst und trinkt …

bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt, heißt es im Koran zum Fastenmonat Ramadan. Das Berliner Kulturfest „Nächte des Ramadan“ beginnt am 29. Juni – etwas zeitversetzt zum eigentlichen Beginn des diesjährigen Ramadan. Einen kleinen Programm-Überblick gibt mein Beitrag vom 27. Juni im Kulturradio vom rbb.

Plakat_Nächte des Ramadan

3. Juni 2014
von Katrin Lechler
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Wie ich Fußballfan wurde

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich für Fußball interessieren könnte. Aber als ich das Freundschaftsspiel zwischen Bosnien-Herzegowina und Ägypten im Innsbrucker Tivolistadion sah, habe ich verstanden, dass es um viel mehr geht als um Fußball. Jedenfalls in Bosnien. Meine halbstündige Reportage über die bosnischen „Drachen“ ist am Sonntag, den 8. Juni um 13.05 Uhr im Deutschlandradio Kultur zu hören.

Kleine Fußballfans in Sarajevo_Mai 2014_Katrin Lechler

8. Mai 2014
von Katrin Lechler
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Krötendamen haben´s schwer

Jedes Frühjahr muss eine Krötendame eine schwierige Entscheidung treffen: Entweder sie tritt den lebensgefährlichen Weg über die Straßen an, um zu ihrem Laichplatz zu kommen oder sie bleibt ohne Nachwuchs. Auf den letzten Metern klammert sich meist noch ein Männchen an ihren Rücken – und manchmal gleich mehrere, so dass sie unter der Last ihrer Männer ertrinkt … Das alles habe ich bei einem abendlichen Spaziergang mit der Naturschutzjugend Dresden erfahren. Sobald die ersten Amphibien anfangen zu wandern, sammeln die jungen Dresdener jeden Abend Kröten, Frösche und Lurche ein und tragen sie über die Straße. Tolles Engagement!! Hier geht es zum Beitrag Mission Krötenrettung in der Fachzeitschrift Naturschutz Heute.

Cornelia Thate_Aktion Krötentunnel Dresden_März 2014

 

28. April 2014
von Katrin Lechler
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Ein nettes Streitgespräch über Religion und Fußball

Wow! Eine so aufmerksame und konzentrierte Zuhörerschaft wünscht sich wohl jede Lehrende. Zwei Stunden sprachen Trainer-Urgestein Hans Meyer, Fußballkommentator Marcel Reif und Pfarrer Gregor Hobrecht von der ev. Kirchengemeinde St. Petri- St. Marien mit Moderator Dirk Pilz über Fußball und Religion (tja, Frauen haben da offensichtlich nichts zu beizutragen). Ort der Veranstaltung: Das Stadion an der Alten Försterei vom 1. FC Union in Berlin, organisiert hat sie der Verein Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin.

Fußballspieler machen sich warm

19. Januar 2014
von Katrin Lechler
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Werkstudenten haben´s gut

Das ist jedenfalls das Fazit nach den Recherchen zu meiner Sendung über Werkstudenten für Deutschlandradio Wissen vom 20. bis 24. Januar 2014. Durchschnittlich zehn Euro Lohn pro Stunde, eine häufig vom Unternehmen finanzierte Masterarbeit und gute Aussichten auf Übernahme. Schade, dass ich das Modell WerkstudentIn nicht kannte, als ich noch studiert habe. Vielleicht aber haben erst jetzt viele Betriebe die Vorteile erkannt und ihre Tore auch für GeisteswissenschaftlerInnen geöffnet. Einen Platz im Fahrstuhl nach oben für alle, die nach mir kommen!

Geschäftshaus Schützenstraße Berlin Mitte

31. Dezember 2013
von Katrin Lechler
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Freizügigkeit mal anders betrachtet

Sie sind seit sieben Jahren in der EU, doch erst jetzt haben sie die gleichen Rechte wie die anderen EU-Bürger: Ab 1. Januar können Bulgaren und Rumänen ohne bürokratische Hürden in Deutschland Arbeit suchen.  Für mein Feature im Deutschlandradio Kultur vom 8. Januar 2014 war ich auch in Fantanele, einem Dorf bei Bukarest, in dem nur strenggläubige Roma wohnen: Pfingstler. Viele Dorfbewohner sind in den vergangenen zwei Jahren nach Berlin emigriert. Was für ein Kulturschock muss das Leben in der Großstadt für die Ausgewanderten gewesen sein! In Fantanele dürfen Frauen tagsüber kaum das Haus verlassen. Eine Frau kam doch heraus und wollte ein Foto mit mir machen. Ihr 17-jähriger Sohn (r. auf dem Bild) drängte sie zurück hinter den Zaun und schloss das Tor hinter ihr zu. Sie guckte uns durch den Briefschlitz nach.

Drei Jungen aus Fantanele