Katrin Lechler

Berichte und Reportagen

8. Januar 2013
von Katrin Lechler
Keine Kommentare

Foodsharing – verschenken statt wegwerfen

Eine großartige Idee: Auf der Internetplattform Foodsharing können wir Lebensmittel, die wir selbst nicht mehr essen, an andere verschenken. Und für alle, die nicht online sein können oder wollen, gibt es in der Markthalle Neun in Kreuzberg auch die erste gekühlte Außenfiliale von foodsharing, hier gibt es einen Auszug meines Beitrags bei Inforadio vom rbb zu hören.

Rafael Fellmer koordiniert Foodsharing in Berlin
Rafael Fellmer koordiniert Foodsharing in Berlin

18. Dezember 2012
von Katrin Lechler
Keine Kommentare

Macht Boxen fit fürs Leben? Reportage aus einem Berliner Sportverein

Seit klar ist, dass einer der mutmaßlichen Täter der tödlichen Prügelattacke vom Alexanderplatz ein Boxsportler war, zweifeln manche an der positiven Wirkung dieses Sports. Ganz anders bei Izzygym Boxsport Berlin, einem Verein im Schöneberger Norden, der Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus allen Kulturkreisen anzieht. Ich habe Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beim Training zugeguckt.

Rundfunk Berlin Brandenburg, Kirche und Religion, 28. Dezember 2012

Hier geht es zum Reinhören:

Izzet macht Kinder stark – Auszug

 

18. Dezember 2012
von Katrin Lechler
2 Kommentare

„Ich glaube nicht an Gott und bin damit nicht allein.“

Sätze, die sicher viele Menschen unterschreiben können. In Polen haben sie mitten in der Weihnachtszeit eine Diskussion darüber entfacht, wie katholisch das Land wirklich ist. In vielen polnischen Städten sind derzeit Plakatwände zu sehen, mit der Atheisten auf sich aufmerksam und das Moral-Monopol der römisch-katholischen Kirche in Frage stellen wollen.  In meiner Reportage vom 18. Dezember beim Rundfunk Berlin Brandenburg habe ich Atheisten aus Stettin getroffen, die eine atheistische Plakatwerbung aus eigener Tasche bezahlt haben.

 

DSC_0008

25. Mai 2012
von Katrin Lechler
Keine Kommentare

Quo Vadis, Polen?

Polen hat sich so rasant gewandelt wie kein anderes Land in Osteuropa. Einkaufszentren haben die kleinen Läden mit Theken abgelöst, in denen die Verkäuferin die Ware persönlich überreicht. Eine schnurgerade neue Autobahn bringt uns in zweieinhalb Stunden von Berlin nach Poznan – statt vier Stunden über die Landstraßen wie früher.

Trotzdem ist Polen für mich das Land der Familien und der Herzlichkeit geblieben. In keinem anderen Land begegnen mir Menschen mit so viel Interesse und Offenheit, nirgendwo bin ich so oft von eben noch fremden Menschen zum Essen eingeladen worden – zu Sauermehlsuppe und Schnitzel, zu Kompott und Käsekuchen. Manchmal frage ich mich, wie lange es das noch geben wird. Die Berufstätigkeit von Frauen, die Entwicklung der Zivilgesellschaft und die zunehmende Arbeitsverdichtung hat auch in Polen die freie, nicht durchgetaktete Zeit verkürzt. Oder wird uns Polen zeigen, dass doch beides geht?